Discord-Bot + Gameserver auf demselben VPS: wann das klappt, wann der Bot den Wipe killt
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Kurzer Reality-Check: Ein Ticket-Bot und ein Paper-Server mit zwölf Freunden auf demselben VPS ist oft in Ordnung. Derselbe Bot plus Lavalink plus Rust am Force-Wipe ist etwas anderes. Linux killt dann nicht den Bot. Linux killt den Prozess, der gerade am meisten RAM will — und das ist in der Wipe-Minute der Gameserver. Map-Gen bricht ab, Oxide hängt, der Clan steht vor einer leeren Welt. Genau das beschreibt unser Out-of-Memory-Guide.
Der Bot „greift nicht an“. Er sitzt im Weg, wenn CPU und RAM keine Reserve mehr haben. Genau das merkt ihr nicht im Alltag, sondern wenn alle gleichzeitig joinen.
Wann es klappt
- Kleiner Bot: Tickets, Rollen, Status-Embed, ein paar Slash-Commands. Idle oft 150–400 MB. Kein Lavalink, kein Puppeteer, kein lokales LLM.
- Leichtes Spiel: Paper/Purpur mit wenig Plugins — RAM steht in den Minecraft-Hardware-Werten. Kleiner FiveM-Test laut FiveM-Hardware-Guide, plus Teamspeak. Nicht Rust mit Procedural-Map, nicht 64er-ESX mit 200 Resources.
- Echte Reserve: Nicht „8 GB, passt schon“. Rust idle plus Wipe-Peak plus Bot plus OS. Wenn der Peak den RAM vollmacht, ist die Rechnung falsch — unabhängig vom Panel.
- Bot in die Ecke stellen: eigenes systemd mit
MemoryMax. Der Bot darf swappen oder sterben. Der Gameserver nicht.
Faustregel: Wenn ihr den Bot eine Woche stoppen könnt und niemand merkt es außer dem Discord-Kanal, gehört er nicht auf die Wipe-Box.
Wann der Bot den Wipe killt
- Musik / Lavalink: Ein Node plus Decoder frisst leicht 0,5–2 GB extra und macht GC-Pausen. Genau dann, wenn Rust die Map schreibt.
- Rust Force-Wipe: Am 3. September 19 Uhr UK generiert der Dedicated die Welt neu. CPU eine Kern-Spitze, RAM ein Peak, Disk ein Burst. Ein Nachbarprozess mit eigener GC oder einem
npm startnach dem Reboot reicht. Ablauf: Rust-Docs. - Alles startet zusammen: VPS rebootet, Pterodactyl, Rust, MariaDB, Bot, Lavalink. Der OOM-Killer sucht sich das größte Opfer. Spoiler: nicht der 200-MB-Bot.
- Backup-Cron in derselben Minute: Snapshot oder
tarauf die Welt, während die Map neu steht. I/O-Wait, dann Timeout, dann „server not responding“. Backup und Restore gehören neben den Wipe, nicht darauf. - Windows-VPS: höherer Grundverbrauch. Dieselbe Last, die unter Linux noch geht, kippt dort früher.
FiveM nach Artifact-Update und Minecraft mit Heavy-Plugins sind dasselbe Muster: Start-Spike, nicht Idle. Wer nur htop um 3 Uhr nachts anschaut, plant am falschen Wert — Peak messt ihr wie im Monitoring-Guide.
Checkliste, bevor ihr beides auf eine Kiste legt
- Peak messen, nicht Idle. Wipe, Map-Load, erster Join, Backup.
free -hund die CPU-Steal-Zeile. Steal > 0 auf einem vCore, den das Spiel allein braucht: falscher Tarif, nicht „Bot zu fett“. - Bot limitieren. systemd:
MemoryMax=512M(oder was der Bot wirklich braucht). Ohne Limit teilt er sich den OOM mit Rust. - Nicht dieselbe Minute. Wipe, Restart, Backup,
apt upgradeund Bot-Deploy staffeln. Ein Timer, nicht fünf. - Musik und KI woanders. Lavalink, Whisper, Ollama — eigener kleiner VPS. Port 11434 offen im Netz ist sowieso ein eigenes Problem.
- Spiel auf Gameserver, Bot auf VPS. Wenn der Clan zählt und der Wipe terminiert ist: trennen. Der Gameserver hat dann keine Node-GC neben der Map-Gen.
Was wir bei NexoraHost dafür nehmen
Gameserver aus Frankfurt, CPU und RAM im Panel, ohne Slot-Limit. Der Discord-Bot läuft daneben auf einem V-Server — billig, isoliert, rebootet unabhängig. Rust-Wipe-Checkliste liegt schon da; wer beides auf einer Box erzwingen will, braucht Reserve, nicht Hoffnung.
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