ARK: Survival Evolved – Server-Einrichtung leicht gemacht: Der Spezial-Guide für Dino-Fans

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Stellt euch vor: Ihr wacht an einem fremden Strand auf, nichts als eine seltsame Armbanduhr und den blanken Überlebenswillen. Um euch herum – Dinosaurier. Riesige, gefährliche, aber auch majestätische Kreaturen. Willkommen in der Welt von ARK: Survival Evolved!

Dieses Spiel ist ein Phänomen. Seit Jahren begeistert es Millionen von Spielern weltweit mit seiner einzigartigen Mischung aus Survival-Crafting und Dino-Taming . Doch wer schon einmal auf öffentlichen Servern gespielt hat, kennt die Probleme: Lag, Griefing, unfaire Admins oder Server, die einfach verschwinden .

Die Lösung: Ein eigener ARK-Server! Bei NexoraHost zeigen wir euch heute, wie ihr euer eigenes Dino-Paradies erschafft – mit voller Kontrolle, stabiler Performance und jeder Menge Spaß für euch und eure Freunde.


🦖 Warum ein eigener ARK-Server?

Bevor wir in die Technik einsteigen, die Frage: Warum sollte man sich die Mühe machen, einen eigenen Server aufzusetzen? Die Antwort ist einfach: Weil es das Spielerlebnis komplett verändert .

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Volle Kontrolle: Ihr bestimmt die Regeln! Höhere Zähmgeschwindigkeit, mehr Erfahrungspunkte, friedlichere Nächte – alles möglich .

  • Kein Griefing mehr: Mit Passwortschutz oder Whitelist bleibt eure Basis sicher vor fremden Raubzügen .

  • Perfekte Performance: Der Server läuft auf optimierter Hardware – kein Lag, keine Ruckler .

  • Mods ohne Ende: Installiert eure Lieblingsmods aus dem Steam Workshop und erweitert das Spiel nach Herzenslust .

  • 24/7-Verfügbarkeit: Eure Dinos leben weiter – auch wenn keiner online ist .

  • Eigene Community: Baut euch eure eigene kleine (oder große) ARK-Welt mit Gleichgesinnten .

Der Unterschied ist gewaltig: Ein selbst gehosteter Server verwandelt ARK von einem chaotischen Überlebenskampf in ein kuratiertes Erlebnis, in dem Kreativität und Zusammenarbeit im Vordergrund stehen .

🖥️ Die richtige Hardware: Wie viel Power braucht ein ARK-Server?

ARK ist bekannt für seine hohen Anforderungen – und das gilt auch für Server. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Dimensionierung läuft es rund .

Hardware-Empfehlungen nach Spielerzahl:

Spielerzahl CPU RAM Speicher Internet (Upload)
1–4 Spieler 4 Kerne (3.0+ GHz) 8 GB DDR4 50 GB SSD 10 Mbit/s
5–10 Spieler 6 Kerne (3.5+ GHz) 16 GB DDR4 100 GB SSD 20 Mbit/s
10+ Spieler + Mods 8+ Kerne oder Xeon 32+ GB RAM 200 GB NVMe SSD 50+ Mbit/s

Wichtige Erkenntnis: ARK nutzt vor allem hohe Taktfrequenzen und profitiert weniger von vielen, aber langsamen Kernen . Ein Prozessor mit 4 schnellen Kernen kann oft mehr bringen als einer mit 8 langsamen.

Speicher ist König

Besonders der Arbeitsspeicher ist kritisch. Mit weniger als 8 GB wird es selbst für kleine Gruppen eng. Wer Mods einsetzen will, sollte nicht unter 16 GB gehen .

Profi-Tipp: Für den Dauerbetrieb ist ein gemieteter Server (VPS) oft die bessere Wahl als der eigene Rechner. Spart Strom, läuft zuverlässiger und hat bessere Internetanbindung .

🛠️ Schritt für Schritt: Den eigenen ARK-Server einrichten

Jetzt wird's praktisch! Wir zeigen euch zwei Wege: den einfachen über ein Server-Panel und den manuellen für alle, die gerne tiefer eintauchen.

Methode 1: Der einfache Weg mit Hosting-Panel (empfohlen für Einsteiger)

Die meisten professionellen Game-Hoster bieten vorkonfigurierte ARK-Server an. Bei NexoraHost geht das so:

  1. Server auswählen: Wählt ein Paket, das zu eurer geplanten Spielerzahl passt.

  2. Installation starten: Im Kundenpanel wählt ihr "ARK: Survival Evolved" aus der Liste.

  3. Grundkonfiguration: Vergebt Servername, Passwort und wählt die erste Map (z.B. "The Island").

  4. Warten: Die Installation dauert bei uns nur wenige Minuten – deutlich schneller als bei anderen Anbietern!

  5. Loslegen: Fertig! Euer Server läuft und ist bereit für die erste Expedition.

Vorteil: Keine Technik-Frickelei, keine Kommandozeile, keine Portweiterleitung – einfach bestellen und loslegen .

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Methode 2: Der manuelle Weg (für Technik-Fans)

Wer die volle Kontrolle will, kann den Server auch selbst aufsetzen. Hier die wichtigsten Schritte:

1. SteamCMD installieren

SteamCMD ist das Kommandozeilen-Tool, mit dem wir die Serverdateien herunterladen .

Für Linux:

bash

sudo apt update
sudo apt install steamcmd

Für Windows:

  • Ladet SteamCMD von der offiziellen Steam-Seite herunter

  • Entpackt es in einen Ordner (z.B. C:\SteamCMD)

2. ARK-Server herunterladen

Erstellt ein Verzeichnis für den Server und ladet die Dateien:

bash

steamcmd +login anonymous +force_install_dir /home/ark/arkserver +app_update 376030 validate +quit

Die App-ID 376030 ist die offizielle Kennung für den ARK-Dedicated-Server .

3. Ports freigeben

ARK benötigt diese Ports:

  • UDP 7777 (Hauptspiel-Port)

  • UDP 7778 (Zusätzlicher Listen-Port)

  • UDP 27015 (Steam Query Port)

Öffnet diese Ports in eurer Firewall und, falls nötig, im Router.

4. Server starten

Linux:

bash

cd /home/ark/arkserver/ShooterGame/Binaries/Linux/
./ShooterGameServer TheIsland?listen?SessionName=MeinARKServer?ServerPassword=geheim?ServerAdminPassword=admin -server -log

Windows:

text

cd C:\ark-server\ShooterGame\Binaries\Win64
ShooterGameServer.exe TheIsland?listen?SessionName=MeinARKServer?ServerPassword=geheim?ServerAdminPassword=admin -server -log

5. Als Dienst einrichten (Linux)

Damit der Server auch nach Neustarts automatisch läuft, richtet ihn als systemd-Dienst ein :

bash

sudo nano /etc/systemd/system/arkserver.service

Mit diesem Inhalt:

text

[Unit]
Description=ARK Dedicated Server
After=network.target

[Service]
Type=simple
User=ark
WorkingDirectory=/home/ark/arkserver/ShooterGame/Binaries/Linux
ExecStart=/home/ark/arkserver/ShooterGame/Binaries/Linux/ShooterGameServer TheIsland?listen?SessionName=MeinARKServer -server -log
Restart=on-failure
RestartSec=10

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Aktivieren und starten:

bash

sudo systemctl enable arkserver
sudo systemctl start arkserver

⚙️ Die perfekte Konfiguration: So wird's richtig gut

Jetzt kommt der spannende Teil: Die Anpassung des Spiels nach euren Wünschen. Die wichtigsten Konfigurationsdateien findet ihr unter:

Windows: ShooterGame\Saved\Config\WindowsServer\
Linux: ShooterGame/Saved/Config/LinuxServer/

Die wichtigsten Dateien:

Datei Zweck
GameUserSettings.ini Allgemeine Einstellungen, Passwörter, Servername
Game.ini Feineinstellungen für Spielmechaniken

Beliebte Anpassungen:

In der GameUserSettings.ini:

ini

[ServerSettings]
ServerPassword=MeinPasswort          # Passwort für Spieler (optional)
ServerAdminPassword=MeinAdminPasswort # Admin-Passwort (unbedingt setzen!)
MaxPlayers=20                         # Maximale Spielerzahl

In der Game.ini:

ini

[/script/shootergame.shootergamemode]
LevelExperienceRampMultiplier=2.0     # Doppelte EP
TamingSpeedMultiplier=3.0              # Dreifache Zähmgeschwindigkeit
HarvestAmountMultiplier=2.5            # 2,5-fache Ressourcen-Ausbeute

Profi-Tipp: Es gibt online unzählige Vorlagen für "balanced" oder "hardcore" Server. Einfach nach "ARK Game.ini settings" suchen und anpassen .

🧩 Mods installieren: ARK nachrüsten

Mods machen ARK noch besser! So installiert ihr sie:

  1. Mod-ID finden: Im Steam Workshop die gewünschte Mod suchen. Die ID steht in der URL (z.B. "895711211" für Structures Plus).

  2. Konfiguration anpassen: In der GameUserSettings.ini fügt ihr hinzu:

    text

    [ModInstaller]
    ActiveMods=895711211,731604991   # Mehrere IDs mit Komma trennen
  3. Server neustarten: Beim nächsten Start lädt der Server die Mods automatisch herunter .

Beliebte Mods:

  • Structures Plus (S+) – Besser bauen mit mehr Möglichkeiten

  • Classic Flyers – Flugdinos behalten ihre Flugfähigkeit nach dem Taming

  • Dino Storage v2 – Moderne Alternative zu Cryopods

  • ARK Additions – Neue, liebevoll animierte Kreaturen

🚀 Performance optimieren: So bleibt der Server flüssig

Mit diesen Tipps läuft euer ARK-Server geschmeidig:

1. Automatisches Speichern einstellen

In der GameUserSettings.ini:

ini

AutoSavePeriodMinutes=15.0   # Alle 15 Minuten speichern

Nicht zu kurz, sonst lastet das Speichern den Server aus; nicht zu lang, sonst ist der Datenverlust bei Abstürzen zu groß .

2. Tickrate im Auge behalten

Die Tickrate (TPS) sollte nie unter 18 fallen. Checken mit:

  • In der Server-Konsole: GetPerformanceStats

  • Oder mit Admin-Tools im Spiel

3. WILD-Dinos begrenzen

Zu viele wilde Dinos fressen Leistung. In der Game.ini:

ini

[/script/shootergame.shootergamemode]
DinoCountMultiplier=0.8   # 20% weniger Dinos

4. Regelmäßige Neustarts

Plant tägliche Neustarts (z.B. um 5 Uhr morgens) ein. Bei den meisten Hosting-Panels kann man das automatisieren. Hilft gegen Speicherlecks und hält den Server frisch .

💾 Backups: Eure Lebensversicherung

Stellt euch vor: Monatelange Arbeit, tausende gezähmte Dinos, eine gigantische Basis – und plötzlich ist alles weg. Ein Backup verhindert das .

Was ihr sichern solltet:

  • Das gesamte ShooterGame\Saved Verzeichnis (enthält Welten und Spielerdaten)

  • Die Konfigurationsdateien (damit ihr nicht alles neu einstellen müsst)

Backup-Strategie:

  • Tägliche Backups automatisiert (bei den meisten Hostern inklusive)

  • Mehrere Generationen aufbewahren (z.B. die letzten 7 Tage)

  • Backups testen – nur weil eine Datei da ist, heißt das nicht, dass sie auch funktioniert !

📊 Fallstudie: So entstand die Community "Arkadia"

Mark und seine Freunde hatten genug von instabilen öffentlichen Servern und ständigen Base-Raids. Sie mieteten einen mittleren VPS mit 16 GB RAM und installierten beliebte Mods wie Structures Plus und Primal Fear .

Ihre Erfolgsfaktoren:

  • Moderate XP- und Harvest-Raten für ausgewogenes Gameplay

  • PvP nur in ausgewiesenen Zonen

  • Eigener Discord-Server für Ankündigungen und Community-Austausch

  • Tägliche automatische Backups und geplante Neustarts

Das Ergebnis: Innerhalb von zwei Monaten hatte "Arkadia" 20 regelmäßige Spieler und war bekannt für seine faire Mischung aus Herausforderung und Zugänglichkeit .

🎯 Fazit: Euer eigenes Dino-Paradies wartet

Ein eigener ARK-Server ist kein Hexenwerk. Mit der richtigen Vorbereitung, passender Hardware und ein paar Kniffen bei der Konfiguration wird aus einem öffentlichen Chaos-Server eure persönliche Spielwiese.

Die wichtigsten Punkte nochmal:

✅ Hardware: Lieber etwas großzügiger dimensionieren – ARK ist hungrig
✅ Ports: 7777, 7778 und 27015 müssen offen sein
✅ Konfiguration: Spielt mit den Einstellungen, bis es zu euch passt
✅ Mods: Erweitern das Spiel enorm – aber nicht übertreiben
✅ Backups: Unverzichtbar! Stellt sicher, dass eure Welten sicher sind

Bei NexoraHost unterstützen wir euch gerne bei der Einrichtung eures ARK-Servers. Ob fertig konfiguriert oder als leistungsstarker VPS für die manuelle Installation – wir haben die passende Lösung für euch.

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PS: Ihr habt Fragen zu ARK-Servern?

Dann schreibt uns einfach! Unser Support-Team besteht aus leidenschaftlichen Gamern, die selbst ARK spielen. Wir helfen euch bei der Wahl des richtigen Servers, bei Mod-Problemen oder der perfekten Konfiguration. Bei NexoraHost seid ihr nicht nur Kunde, sondern Teil der Familie – und das gilt besonders für Dino-Fans! 🦕

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